Swim ABC
Implementation Coaching


FAQ

Alter

1) Kann man eigentlich in jedem Alter gleich gut Schwimmen lernen?
2) Bin ich mit 49 zu alt?

Kraultechnik

1) Klappt Deine Methode bei jedem?
2) Wann ist der ideale Eintauch-Zeitpunkt der Hand bei der Kraul-Technik?

Kraultechnik-Coaching

1) Warum sind DVDs nicht genug?
2) Was bringt mir das Coaching?

Praxis-Workshop

1) Was lerne ich auf dem Workshop?
2) Ist der Workshop nur für Top-Schwimmer?
3) Der Termin passt mir gar nicht

Preis

1) Was kostet mich denn das Coaching?

Trockentraining

1) Was haltet ihr von einem Krafttraining nur mit Eigengewichtübungen?

Wie soll ich anfangen?

1) Schwimmen anfangen


Alter

1)

Q: Kann man eigentlich in jedem Alter gleich gut Schwimmen lernen?

A: Wenn jemand daran glaubt, dass er etwas nicht lernen kann, sucht er permanent nach Bestätigung für seinen Glauben und bricht ab, bevor sich Lernerfolge einstellen können. In meiner Praxis habe ich mehrfach beobachtet, dass Erwachsene sich einfach viel besser konzentrieren können und mit entsprechendem Willen und dem festen Glauben daran, dass sie ihr Ziel früher oder später erreichen werden, locker angeblich aufgrund ihres Alters nicht mehr mögliches bewältigen können! Kinder lernen vielleicht spielerisch, aber dann auch nur das, worauf sie Lust haben. Meine älteste Schwimmerin hat es im Alter von 63 in zwei Jahren bis zu 3,5 Lagen (Delphin klappt immerhin die Welle) geschafft. Willen und Disziplin haben es ihr ermöglich, nun nicht als die typische Renternschwimmerin durch Wasser zu treiben! Also: Vorsicht vor hemmenden Mythen... á la "was Hänschen nicht lernt..."

2)

Q: Bin ich mit 49 zu alt?

A: Das Kraulen nur als junger Mensch zu lernen ist, ist ein Mythos. Korrekt ist, das mit den alten und immer noch weit verbreiteten Methoden Kraul nur von jungen Menschen gelernt wird - und oft nur eher zufällig so richtig gut. Technik hat nichts mit Strecke oder Zeit zu tun - gute Technik ermöglich bei entsprechendem Training gute Zeiten und lange Strecken. Sie sieht aber auch langsam gut aus und macht Spaß.

Kraultechnik

1)

Q: Klappt Deine Methode bei jedem?

A: Ja. Jeder gesunde und einigermaßen bewegliche Mensch, der die Übungen wie erklärt durchführt und mit meiner Hilfe regelmäßig an den Details arbeitet, kann nach sechs Monaten besser kraulen als vorher. Daher habe ich sogar eine Garantie eingebaut: Wenn Du Dich nicht innerhalb von 6 Monaten bei mindestens einer Wasser-Einheit pro Woche (also 24 oder mehr Einheiten, die Du mit kurzen Videos belegen kannst) sichtbar verbessert hast, bekommst Du Dein Geld zurüc

2)

Q: Wann ist der ideale Eintauch-Zeitpunkt der Hand bei der Kraul-Technik?

A: Das hängt davon ab, welchen Kraul-Still Du schwimmen möchtest, schneidend oder stechend? Überwiegend vermittelt (weil sehr verbreitet und die Alternativen einfach nicht bekannt sind - nicht unbedingt aufgrund der Effektivität) wird der schneidend-platschende Still, bei dem der Arm über Wasser weit nach vorne geführt wird, um dann mit der gesamten Armunterseite meist gleichzeitig-platschend in seine Gleitposition geführt zu werden. Die Gleitposition hängt wiederum davon ab, ob Du gleiten möchtest oder dafür "keine Zeit" hast und mit hoher Frequenz volles Tempo schwimmen möchtest. Ich persönlich bevorzuge mittlerweile den stechend-gleitenden Still - nicht für Wettkämpfe, sondern weil er angenehm und entspannend ist und keine extreme Schulterflexibilität erfordert. Hierbei führst Du die Hand bis auf Kopfhöhe, maximal eine Handbreite vor den Kopf und "stichst" dann direkt nach unten exakt in die Richtung, die Dir Deine andere Hand (die noch in der Gleitposition liegt und "wartet") vorgibt.

Kraultechnik-Coaching

1)

Q: Warum sind DVDs nicht genug?

A: Meiner Ansicht liegt das u.a. daran, dass Videos & DVDs zum vollständigen Ansehen verleiten und dadurch zu viel Infos auf einmal "verabreicht werden". Eine Erinnerung an das Training und interaktives Feedback finden ebenfalls nicht statt. Das hat wiederum zur Folge, dass die Übungen nicht in der richtigen Reihenfolge oder falsch durchgeführt werden und das Training daher wenig Erfolg zeigt und vorzeitig beendet wird: Die DVD landet im Schrank.

2)

Q: Was bringt mir das Coaching?

A: Das Coaching startet mit der Analyse Deiner aktuellen Technik. Dazu schickst Du mir einfach eine Videodatei, die Dich aus unterschiedlichen Winkeln beim Kraulen zeigt. Beim Online-Coaching erhältst Du dann einmal wöchentlich Videos für neue Übungen (Übungen im Wasser und an Land, diese "trockenen" Übungen sind besonders wichtig, um Dich von Dysbalancen (Verkürzungen) zu befreien, die einer schönen Kraultechnik im Wege stehen könnten) und eine Audiodatei mit der Beschreibung der Durchführung dieser Übungen. Zum einen sind die Übungen anders, als die Technikübungen, die Du evtl. kennst. Zum anderen hast Du die Möglichkeit, direktes Feedback zu Deiner Übungsausführung zu erhalten. Dazu brauchst Du Dich bloss ein paar Sekunden pro Übung aufnehmen lassen. Das geht mittlerweile mit fast jedem Handy. Je nach Anzahl der eingeschickten Videos gibt es dann einmal die Woche oder alle zwei Wochen einen FeedbackPodcast. Natürlich erhältst Du auch Feedback und hilfreiche Anweisungen per E-Mail, falls Du eine Übung mal nicht verstanden hast oder extreme Probleme bei der Umsetzung hast. Du weisst also immer, was zu tun ist und hast einen virtuellen Personal Schwimm Trainer! Erst NACHDEM Du Dich mindestens VIER Wochen mit dem Online-Coaching beschäftigt hast und meine Terminologie kennst, macht der Praxis-Workshop Sinn bzw. die investierte Zeit in den Workshop lohnt sich mehr, da wir besser und effektiver kommunizieren können. Das gesamte Coaching ist über die Dauer von 6 Monaten ausgelegt. Die Übungsdichte der ersten 3 Monate ist dabei höher, die zweiten 3 Monate geht es mehr um die Verfeinerung und das Feedback.

Praxis-Workshop

1)

Q: Was lerne ich auf dem Workshop?

A: Wir feilen gemeinsam an den Übungen, die Du aus dem Online-Coaching schon kennst. Oft sind es ja gerade die Kleinigkeiten, die entscheidend sind. Und dafür braucht man den direkten Trainerblick.

2)

Q: Ist der Workshop nur für Top-Schwimmer?

A: Nein, im Gegenteil. Der WS richtet sich an Schwimmer, die einfach endlich so gut kraulen können wollen, als wenn sie einmal Leistungsschwimmer gewesen wären. Die Zeiten sind egal, es geht nur um die Ausführung der Bewegung. Das Wissen der besten Technik-Übungen ist da - wird aber aktuell nur den Top-Schwimmern zugänglich gemacht. Das liegt natürlich auch daran, das die meisten Trainer nicht über die Möglichkeiten der Vermittlung von Bewegungswissen mit Hilfe des Internets und deren sinnvolle Umsetzung wissen oder nur die extrem teuren Wege (Video-Qualität auf Fernseh-Niveau, hoch komplizierte Webseiten etc.) kennen. Die meisten befinden sich auf dem Stand Buch, DVD/Video oder Workshop. Einige der aktuellen Teilnehmer haben mit einigen dieser DVDs gearbeitet - mit wenig Erfolg.

3)

Q: Der Termin passt mir gar nicht

A: Kein Problem. Termine für die Praxis-WS werden regelmäßig von mir angeboten. Die Teilnehmerzahl pro WS ist auf 6 begrenzt. Wenn Du Dich aber jetzt kurzfristig entscheiden kannst, sparst Du erheblich

Preis

1)

Q: Was kostet mich denn das Coaching?

A: Wenn Du das Coaching mit mir live und real durchführen wolltest, läge mein PT-Satz bei ca. € 100,00 pro Stunde. Siehe dazu http://www.seeschloesschen.de/de/personal-training/ Der Zeitaufwand pro Monat liegt bei mindestens 10 Stunden, also 60 Stunden in sechs Monaten oder 30 Stunden in drei Monaten. Dabei würdest Du allerdings KEINE Videos sehen, hättest anschliessend KEINE Videodatenbank für die Übungen und hättest mich immer nur am Ende jeder Bahn kurz für die Anweisungen gesehen. Mit dem Online-Coaching planst Du Deine Wassereinheiten vollkommen unabhängig und schaust Dir die Videos an wenn es Dir passt. Der Zugang zu den Videos bleibt unbefristet bestehen, also auch nach den sechs Monaten. Ein Preis von € 2997,00 wäre also durchaus angemessen, da Du ja viel mehr bekommst, als bei einem realen Coaching. Selbst € 1997,00 wäre ein Schnäppchen. Damit aber möglichst viele an diesem Coaching teilnehmen können, habe ich mich für einen Preis entschlossen, der bei weniger als die Hälfte für ein Personal Training in einem Premium Fitness-Club liegt, bei dem Du Deinen Trainer für ein halbes Jahr einmal pro Woche für eine Stunde siehst (€ 269,00/Monat):

Trockentraining

1)

Q: Was haltet ihr von einem Krafttraining nur mit Eigengewichtübungen?

A: Sehr viel. Die Muskulatur ist nun mal dazu da, den Körper zu bewegen und nicht irgendwelche Maschinen. D.h. aber nicht, dass Gerätetraining überflüssig ist. Es hat seinen Platz in der individuellen Progression, sollte also nach Bedarf eingesetzt werden, z.B. nach Verletzungen, bei Dysbalancen, Koordinationsschwächen o. Ä. bei denen Isolation und Vereinfachung notwendig erscheint. Übrigens: auch Übungen mit dem eigenen Körpergewicht können bei unsauberer Ausführung zu Verletzungen führen, ob Gerät oder Körpergewicht, Technik ist entscheidend über die langfristige und möglichst verschleißfreie Funktion.

Wie soll ich anfangen?

1)

Q: Schwimmen anfangen

A: Du hast da mehrere Möglichkeiten, unterschiedliche Variablen zu kombinieren: - mit oder ohne Trainer - real oder virtuell lernen - mit statischem oder dynamischem Vorbild - in der Gruppe oder allein - mit oder ohne Aufzeichnung des Lernverlauf - mit oder ohne festen Termin - mit oder ohne der Möglichkeit auch aus den Schwierigkeiten andere Schwimmer zu lernen Die bekanntesten Möglichkeiten sind Kurse, Bücher und Videos bzw. DVDs. Die Qualität der Vermittlung garantiert aber leider noch nicht die Qualität der vermittelten Informationen (die erst zu Wissen werden, wenn sie zu Verhaltensveränderungen im Lernenenden geführt haben!). Schlimmstenfalls gehst Du also in einen Verein oder kaufst Dir eine teure DVDs und "konsumierst" folgenlos auch noch eine suboptimale Technik... das will natürlich keiner. Aus meiner Erfahrung weiß ich auch, dass Wettkampfschwimmer zwar oft schnell schwimmen können, aber dies nicht immer mit einer optimalen Technik und ihnen zudem nicht immer alle Lernschritte mehr bewusst sind - da der Lernprozess schon Jahre vergangen ist. Bei vielen werden ungünstige individuelle Technikinterpretationen auch einfach durch Power überspielt - was anstrengend ist, aber auf kurzen Strecken und bei schwächeren Mitbewerbern auch erfolgreich sein kann. Das Ziel der meisten Schwimmer, mit denen ich gearbeitet habe, ist aber eben NICHT das schnelle, sondern das schöne, angenehme Schwimmen. Ein Schwimmen, das es möglich macht, eine Mittelmeerbucht mit ganz anderen Augen zu sehen: Frei, ohne Luftmatratze, ohne Wasser schlucken, ohne Atemnot und Konditionsprobleme, ohne Angst - einfach geniessend! Daher ist eine Kombination der aufgeführten Punkte am besten - und damit hast Du ja auch schon angefangen. Erst informieren und das Urteilsvermögen aneignen, mit dem Du eine funktionierende und erlernbare Technik auf eine Dir angenehme Weise mit akzeptablen Zeitaufwand lernen kannst. Aus den oben aufgeführten Gründe, ist dabei der Schwimmverein zumindest am Anfang nicht für jeden die optimale Anlaufstelle. Nicht jeder Trainer kann etwas mit erwachsenen Nicht-Wettkampfschwimmern anfangen und hat Verständnis für die Schwierigkeiten im Umsetzen der Übungen. Im Vergleich zu den jungen Schwimmern mit Potential ist das den meisten viel zu schwer… Ausserdem hat jeder Schwimmer ein anderes Tempo und zu viele Schwimmer auf der Bahn werden Deinen Lernprozess nur verlangsamen oder zu einer sehr frustrierenden Angelegenheit machen. Also: Zuerst allein die passende Technik theoretisch aneignen, dann mit kompetentem Trainingspartner oder qualifiziertem Personal Trainer, die für Dich notwendigen Übungsschritte durchlaufen. Die Fehlerkorrektur ist in diesem Schritt extrem wichtig! Jeder Fehler den Du jetzt aufbaust, erscheint später im vollständigen Bewegungsablauf und ist dann nur mühsam wieder zu verlernen (deswegen sieht man auch so viele Kraul-“Interpretationen“). Erst wenn Du mit Deiner Technik ein angenehmes Tempo 2-3 Minuten durchhalten kannst, solltest Du an Training und Verbesserung Deines „Hubraums“ denken. Bis dahin sind Tempo, Strecke und Vergleich mit anderen Schwimmern eher hinderlich.


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